J.F. Schwarzlose und Nachfahren

Tradition und Qualität seit 1856

Die Serie neuer Parfums von J.F. Schwarzlose Berlin umfasst Kreationen, die wie ein Spiegel für das moderne Berlin funktionieren. Konzipiert für Duftkenner, Genießer und Individualisten, sind sie souverän und selbstbewusst, ohne laut sein zu müssen, kosmopolitisch und zeitgeistig, originell und authentisch, jenseits jeder Mainstream-Attitüde.

© Archiv L. Herrmann, 2026

1856

Der Klavierbauer Joachim Friedrich Schwarzlose gründet 1856 eine Drogen- und Kolonialwarenhandlung, um mit dem lukrativen Unternehmen seinen elf Kindern eine Zukunft zu bieten. Die Firma J.F.Schwarzlose Söhne befand sich in der Nähe des Gendarmenmarktes.

© Archiv L. Herrmann, 2026

1869

1869 erwirbt die Familie Schwarzlose das Prädikat des königlichen Hoflieferanten. Die Söhne Max und Franz bauen eigene Marken auf und überlassen den Hauptanteil von J.F. Schwarzlose Söhne Ihrer Schwester und deren Mann.

© Archiv L. Herrmann, 2026

1875

1875 nach und nach werden die Sortimente der Marke J.F: Schwarzlose Söhne erweitert und neben edlen Parfums auch andere Kosmetik Artikel angeboten.

© Archiv L. Herrmann, 2026

1917

Firmenwagen vor der Fabrik in Moabit, 1917. Auf dem Lieferfahrzeug ist das Firmenlogo mit dem Schriftzug Rosa Centifolia zu erkennen. Der Überlieferung nach soll die Lackierung des Fahrzeugs werbewirksam Rosa gewesen sein. Am 1. Oktober 1907 galten einheitliche Autokennzeichen für die Länder des Deutschen Reiches. Das Territorium Preußen erhielt die römische Ziffer I und der Verwaltungsbezirk Berlin den Buchstaben A. Innerhalb Berlins vergab man 1920 Nummern von 1 bis 20, darunter für den Wedding die 3 und dem Unterbezirk Moabit die 33. Diese Nummernschildfolge für den Produktionsstandort benutzte J.F.SCHWARZLOSE SÖHNE als Namen der neuen Duftkreation IA-33. Ein moderner Duft für die sportliche und vom Auto begeisterte Dame.

© Archiv L. Herrmann, 2026

1930

1930 übernimmt Werner Köthner die Führung. Er geht an den Repressalien des Naziregimes 1943 zu Grunde. Fabrik und Geschäft liegen gegen Kriegsende in Schutt und Asche.

© Archiv L. Herrmann, 2026

1951

1951 baut die Witwe Anni Köthner die Fabrik in Berlin Moabit aus Mitteln des Marschallplans wieder auf. 1975 kündigt der Senat der Stadt Berlin an, Moabit in ein reines Wohngebiet umzuwandeln, so dass die Inhaberin das Geschäft aufgibt. Das Unternehmen von Franz Schwarzlose wird 1929 inflationsbedingt auf den Handel beschränkt, besteht aber unter der Führung seines Sohnes Eduard weiter. 1965 verkauft der Enkel Peter Schwarzlose die Firma Max Schwarzlose an Mouson.

© Archiv L. Herrmann, 2026

2012 - Heute

2012 wurde die 1976 eingestellte Firma revitalisiert und nimmt heute wieder einen führenden Platz in der Parfümeriebranche ein.

Zu den Düften© Archiv L. Herrmann, 2026